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Die meistgestellten Fragen zur Brustvergrößerung
Wer führt die Operationen durch?
Alle plastisch-ästhetischen Eingriffe werden in unserer Klinik durch einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt (Mitglied der Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen).

Ist Silikon gefährlich?
Große internationale Studien haben bewiesen, dass Silikon keinen Brustkrebs, keine rheumatischen Erkrankungen, keine Hauterkrankungen etc. hervorruft. Durch die in den aktuellen Implantaten vorliegende Quervernetzung der Silikonmoleküle ist ein Austritt dieser aus der Implantathülle nahezu ausgeschlossen.

Ist die Stillfähigkeit nach dem Eingriff eingeschränkt?
Wird die Implantation über einen Schnitt in der Achselhöhle oder Brustumschlagsfalte durchgeführt, ist ein uneingeschränktes Stillen zu erwarten. Nach Implantationen über einen Schnitt im Warzenhof haben wir jedoch Einschränkungen der Stillfähigkeit beobachtet.

Gibt es Altersbegrenzungen?
Bei jungen Frauen sollte das Brustwachstum vollständig abgeschlossen sein, d.h. eine Prothesenimplantation vor dem abgeschlossenen 18. Lebensjahr wird in aller Regel nicht durchgeführt. Eine Altersgrenze nach oben besteht nicht, hier sollte individuell entschieden werden.

Sieht die Brust nach der Operation künstlich aus?
Wir führen je nach der anatomisch-konstitutionellen Situation der Patientin die Implantation oberhalb bzw. unterhalb des Brustmuskels durch, was in Abhängigkeit von der gewünschten Größe in nahezu allen Fällen zu einer schönen und natürlichen Brustform führt. Sie können sich hiervon durch unsere umfangreiche Bilddokumentation überzeugen lassen.

Bemerke ich hinterher ein Fremdkörpergefühl?
Das Implantat wird von Ihrem Körper vollständig angenommen und nach einigen Wochen der Abschwellung als normales Gewebe und zu Ihrem Körper gehörend empfunden werden. Selbst in Bauchlage werden Sie kein Fremdkörpergefühl spüren.
Die meist gestelltesten Fragen

Die Brustvergrößerung

Nicht wenige Frauen leiden heutzutage unter zu kleinen bzw. „hängenden“ oder leicht asymmetrischen Brüsten. Diese sind entweder von Natur aus zu klein angelegt oder haben sich nach einer oder mehreren Schwangerschaften bzw. nach deutlichen Gewichtsreduktionen verändert. Um ihrem ganz persönlichem Schönheitsideal zu entsprechen, erfüllen sich immer mehr Frauen den Wunsch von größeren und schön geformten Brüsten.

Bei kleinen, leicht asymmetrischen und nur minimal erschlafften Brüsten führt das alleinige Einsetzen von Brustimplantaten in den meisten Fällen zum gewünschten Erfolg. Bei stark hängenden und erschlafften Brüsten ist häufig eine zusätzliche Bruststraffung , die in der gleichen operativen Sitzung durchgeführt wird, notwendig.

Die verschiedenen Operationsmethoden

Die Form der weiblichen Brust wird durch die Größe der Brustdrüse, welche die Funktion der Milchproduktion nach erfolgreicher Schwangerschaft besitzt, und durch das der Drüse aufsitzende Fettgewebe bestimmt. Eine Schicht mit lockerem Gewebe trennt die Drüse vom darunter liegenden Brustmuskel. Dieser Brustmuskel wiederum liegt den knöchernen und bindegewebigen Strukturen des Brustkorbes auf.

Prinzipiell besteht die Möglichkeit, das Implantat zwischen die Drüse und den Muskel oder unter den Brustmuskel zu platzieren. Das optimale Verfahren muss anhand der anatomischen Gegebenheiten im gemeinsamen Gespräch zwischen der Patientin und dem Operateur vor dem Eingriff festgelegt werden. Als mögliche Zugänge kommen der Hautschnitt in der natürlichen Brustumschlagsfalte, der Schnitt in der Achselhöhle und der Schnitt im Warzenhof in Frage.

Sowohl die Drüse als auch die Brustwarze bleiben bei allen in unserer Klinik angewandten Verfahren unversehrt, so dass die Stillfähigkeit nahezu nicht beeinträchtigt wird.

Es stehen heute eine Reihe von streng getesteten, gesundheitlich weitestgehend unbedenklichen Implantaten mit Silikonummantelung in unterschiedlichen Füllungen, Formen, Festigkeiten und Oberflächen zur Verfügung. In unserer Klinik werden ausschließlich hochwertigste Implantate mit Gütesiegel verwendet, die Langlebigkeit und Formstabilität garantieren.

In jedem Fall möchten wir Sie bitten, Ihren Frauenarzt von dem geplanten Eingriff zu unterrichten, um präoperativ ggf. eine Mammografie durchführen zu lassen.

Erfolgsaussichten

Wenn die Voraussetzungen für eine Brustvergrößerung gegeben sind, erhält Ihre Brust nach dem sorgfältigen operativen Eingriff eineschöne, volle, natürliche und auf Ihr äußeres Erscheinungsbild abgestimmte Form. Da die Brustdrüse in jedem Fall dem Implantat aufliegt, fühlt sich auch nach dem Eingriff die Brust wie eine straffe, normale Brust an.

Der operative Eingriff

Der in schonender Allgemeinanästhesie durchgeführte Eingriff dauert ca. eine Stunde. Hierbei wird nach der ausgiebigen Desinfektion über den vorher mit Ihnen besprochenen kleinstmöglichen Hautschnitt der Hohlraum unter dem Brustdrüsenkörper oder unter dem Brustmuskel präpariert, in welchen im Anschluss das Implantat eingesetzt wird. Es ist wichtig, durch die Größe und die Lage des Hohlraumes die Voraussetzung für eine normal positionierte, formschöne und seitengleiche Brust zu schaffen.

Um die Ansammlung von Blut und Wundwasser im Wundbezirk zu vermeiden, werden Silikonschläuche eingelegt, die das Sekret nach außen befördern. Die Entfernung dieser Drainagen erfolgt am ersten bis dritten postoperativen Tag.

Die Zeit nach der Operation

Um eine optimale Form der Brust zu erhalten, werden wir Ihnen die ersten fünf postoperativen Tage einen Tape-Verband anlegen. Zusätzlich möchten wir Sie bitten, für mindestens sechs Wochen ununterbrochen den von uns zur Verfügung gestellten medizinischen BH zu tragen, der eine vollständige Abstützung der Brust gewährleistet.

Der Prozess der Wundheilung mit der Rückbildung der operationsbedingten Schwellung benötigt ca. 10-14 Tage, das definitive Ergebnis liegt jedoch erst nach Wochen bis Monaten vor.

Ab dem fünften Tag können Sie sich mit desinfizierenden Seifenlösungen duschen, auf ein Vollbad sollte jedoch in den ersten drei postoperativen Wochen verzichtet werden.
Nach ca. drei Wochen werden im Rahmen eines Verbandswechsels die am Wundrand überstehenden Fäden entfernt.

Je nach Absprache mit dem Operateur sollten Sie ca. sechs Wochen auf intensive sportliche Tätigkeiten verzichten. Auch später ist bei sportlichen Aktivitäten das Tragen eines straff sitzenden Sport-BH’s empfehlenswert.

Wir möchten Sie bitten, Ihren behandelnden Frauenarzt über die Brustimplantate zu unterrichten, damit er die Ergebnisse der Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen entsprechend werten kann.

Eingriffspezifische Risiken

Als spezielle Risiken gelten bei diesen Eingriffen Asymmetrien, Infektionen und Heilungsstörungen, Narbenbildungen, Nachblutungen mit Blutergüssen sowie vorübergehende Gefühlsstörungen im Operationsgebiet. Da das Implantat vom Körper als Fremdmaterial erkannt wird, bildet das die Prothese umgebende Gewebe regelhaft eine Kapsel. Selten kommt es nach unterschiedlich langen Zeiträumen zu einer Verhärtung dieser Kapsel, welche mit Verformungen und selten mit Schmerzen verbunden sein kann.




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