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Die meistgestellten Fragen zur Oberarmstraffung
Wer führt die Operationen durch?
Alle plastisch-ästhetischen Eingriffe werden in unserer Klinik durch einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt (Mitglied der Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen).

Wann sollte alternativ zur Fettabsaugung eine Straffungsoperation erfolgen?
Handelt es sich bei Ihnen um eine erschlaffte, unelastische Haut (mit und ohne lokalen Fettansammlungen), kann durch eine Fettabsaugung keine Verbesserung der Situation erzielt werden. In diesen Fällen sollte eine Resektion der überschüssigen Weichteile erfolgen.

Sind die Narben deutlich sichtbar?
Nach der Oberarmstraffung findet sich eine an der Innenseite des Oberarmes in Längsrichtung verlaufende Narbe unterschiedlicher Länge (entsprechend dem Ausgangsbefund), die nach der Narbenreifung von mehreren Monaten lediglich als blasser Strich nachweisbar ist.

Wird die Hautkontur durch diesen Eingriff verbessert (z.B. Cellulite)?
Verbesserungen von Unregelmäßigkeiten der Hautoberfläche nach der Operation sind äußerst ungewiss und sollten nicht erwartet werden.
Die meist gestelltesten Fragen

Die Oberarmstraffung

Umschriebene Fettpolster an den Oberarmen sind gut und dauerhaft durch eine Fettabsaugung zu korrigieren. Finden sich jedoch überschüssige und in diesen Fällen meist überhängende Haut- und Hautfettbezirke, kann durch eine Straffungsoperation der gewünschte kosmetische Erfolg erzielt werden. Insbesondere den Patienten, die sich durch eine Vielzahl von Diäten „gemüht“ bzw. durch intensive sportliche Aktivitäten eine Reduktion von überflüssigen Pfunden erreicht haben und die nicht selten an diesen z.T. kosmetisch unschönen Hautpartien leiden, kann hiermit wirkungsvoll geholfen werden.

Wann ist eine Oberarmstraffung sinnvoll?

Finden sich bei Ihnen erschlaffte Hautbezirke mit Faltenbildungen bzw. lokal vermehrte Fettablagerungen an der Innenseite und / oder Unterseite der Oberarme, wie sie insbesondere nach einer drastischen und erfolgreichen Gewichtsreduktion anzutreffen sind, ist durchaus eine Korrekturoperation sinnvoll. In Einzelfällen kann diese Straffungsoperation mit einer Fettabsaugung kombiniert werden.

Bei erheblichem Übergewicht mit generalisierter Fettansammlung sollte einem Korrektureingriff eine Gewichtsreduktion vorausgehen. Je näher Ihr aktuelles Gewicht Ihrem Idealgewicht kommt, um so besser werden die operativen Ergebnisse sein. Dies werden wir jedoch gemeinsam in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen klären.

Erfolgsaussichten

Eine operative Entfernung des erschlafften und überschüssigen Hautweichteilmantels im Bereich der Oberarme geht zwangsläufig mit größeren Hautschnitten und somit nicht in jedem Fall mit minimalen Narbenlängen einher. Diese Hautinzisionen werden jedoch so platziert, dass sie sowohl an den Armen als auch an den Beinen zu verbergen sind.

Der Erfolg ist in aller Regel dauerhaft. Entferntes Fettgewebe kann sich nicht an gleicher Stelle neu bilden. Bei einer Gewichtszunahme kommt es zu einer proportionalen Vermehrung des Fettgewebes.

Der operative Eingriff

Der in schonender Allgemeinanästhesie durchgeführte Eingriff dauert in Abhängigkeit der zu operierenden Regionen ca. zwei bis vier Stunden. Hierbei wird nach der ausgiebigen Desinfektion das überschüssige Haut- und Fettgewebe entfernt.

An der Innenseite der Oberarme entsteht im Anschluss eine Narbe, die regelhaft von der Achselhöhle in Richtung auf die innere Ellenbeuge verläuft.

Kleinere Fettdepots in der unmittelbaren Umgebung können zusätzlich durch Fettabsaugung entfernt werden, um eine fließende Kontur zu erreichen. Die anschließende Hautnaht führt zusätzlich zu einer Straffung der benachbarten Hautbezirke.

Um die Ansammlung von Blut und Wundwasser im Wundbezirk zu vermeiden, werden Silikonschläuche eingelegt, die das Sekret nach außen befördern. Die Entfernung dieser Drainagen erfolgt am zweiten bis dritten postoperativen Tag.

Um eine Entlastung der Wundränder zu erzielen, werden wir Ihnen postoperativ einen Tape-Verband anlegen, der ca. eine Woche belassen wird.

Die Zeit nach der Operation

Der Prozess der Wundheilung mit der Rückbildung der operationsbedingten Schwellung und Hämatome benötigt ca. 10-14 Tage, das definitive Ergebnis liegt jedoch erst nach Wochen bis Monaten vor.

Ab dem siebten Tag können Sie sich mit desinfizierenden Seifenlösungen duschen, auf ein Vollbad sollte in den ersten vier postoperativen Wochen verzichtet werden.

Nach ca. drei Wochen werden im Rahmen eines Verbandswechsels die am Wundrand überstehenden Fäden gezogen.

Die Spannungsgefühle im Narbenbereich werden sich in den ersten zwei bis drei Wochen zurückbilden. Je nach Absprache mit dem Operateur sollten Sie ca. sechs Wochen auf intensive sportliche Tätigkeiten verzichten.

Wir empfehlen, die Wundheilung durch die regelmäßige Anwendung von Hautlotionen bzw. -salben zu unterstützen.

Eingriffspezifische Risiken

Als spezielle Risiken gelten bei diesen Eingriffen Infektionen und Heilungsstörungen, verbreiterte Narbenbildungen, Asymmetrien, Nachblutungen sowie vorübergehende Gefühlsstörungen im Operationsgebiet. Über all diese möglichen Risiken werden Sie jedoch in unserem Erst- und Zweitgespräch ausführlich aufgeklärt.




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